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AktionspotenzialWie wird aus einem Reiz ein elektrisches Signal?

Aktionspotenzial: Membran und Spannungskurve Oben ein Ausschnitt der Membran einer Nervenzelle, außen oben, innen unten, mit K⁺-Kanal (immer offen), spannungsgesteuertem Na⁺-Kanal, spannungsgesteuertem K⁺-Kanal und Natrium-Kalium-Pumpe. Na⁺- und K⁺-Ionen bewegen sich. Unten die Spannungskurve: Spannung in mV über der Zeit, mit Schwellenspannung (gestrichelt) und Ruhepotenzial (gepunktet).
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Aus dem Kopf

Nimm Papier oder Goodnotes. Zeichne die Kurve des Aktionspotenzials, trage die Ziffern 1–6, die Schwellenspannung und das Ruhepotenzial ein. Beschreibe jede Ziffer in einem Satz.

  1. Ruhepotenzial (ca. −70 mV): K⁺ diffundiert durch die offenen K⁺-Kanäle nach außen, innen ist negativ.
  2. Reiz: Kationen strömen ein, das Axoninnere wird weniger negativ, bis zur Schwellenspannung.
  3. Depolarisation: Spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle öffnen, Na⁺ strömt ins Axoninnere, die Spannung wird positiv.
  4. Spitze und Repolarisation: Na⁺-Kanäle schließen, spannungsgesteuerte K⁺-Kanäle öffnen, K⁺ strömt aus, die Spannung wird negativer.
  5. Hyperpolarisation: Die K⁺-Kanäle sind noch offen, K⁺ strömt weiter aus, die Spannung sinkt unter das Ruhepotenzial.
  6. Zurück zum Ruhepotenzial: Die Natrium-Kalium-Pumpe befördert unter ATP-Verbrauch Na⁺ nach außen und K⁺ nach innen.

Vereinfacht: Ein gezeichneter Kanal steht für viele. Die Zahl der Teilchen ist symbolisch: Pro Aktionspotenzial bewegen sich in Wirklichkeit nur sehr wenige Ionen, die Konzentrationen ändern sich kaum. Die Kurve stammt aus einem vereinfachten Modell mit fester Schwelle bei −55 mV, jedes Aktionspotenzial ist gleich hoch. Der Reiz ist als Einstrom von Kationen aus einer Elektrode gezeichnet.
Zusatz nicht aus dem Heft: „Stöpsel“ (Inaktivierungs-Kugel) am Na⁺-Kanal, erhöhte Schwelle in der relativen Refraktärzeit, Frequenz in AP pro Sekunde, „vor allem der K⁺-Ausstrom bringt die Spannung zurück“, „der Impuls läuft nur in eine Richtung“. Vergleiche sind Hilfsbilder.