Aus dem Kopf
Nimm Papier oder Goodnotes. Zeichne die Kurve des Aktionspotenzials, trage die Ziffern 1–6, die Schwellenspannung und das Ruhepotenzial ein. Beschreibe jede Ziffer in einem Satz.
- Ruhepotenzial (ca. −70 mV): K⁺ diffundiert durch die offenen K⁺-Kanäle nach außen, innen ist negativ.
- Reiz: Kationen strömen ein, das Axoninnere wird weniger negativ, bis zur Schwellenspannung.
- Depolarisation: Spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle öffnen, Na⁺ strömt ins Axoninnere, die Spannung wird positiv.
- Spitze und Repolarisation: Na⁺-Kanäle schließen, spannungsgesteuerte K⁺-Kanäle öffnen, K⁺ strömt aus, die Spannung wird negativer.
- Hyperpolarisation: Die K⁺-Kanäle sind noch offen, K⁺ strömt weiter aus, die Spannung sinkt unter das Ruhepotenzial.
- Zurück zum Ruhepotenzial: Die Natrium-Kalium-Pumpe befördert unter ATP-Verbrauch Na⁺ nach außen und K⁺ nach innen.
Vereinfacht: Ein gezeichneter Kanal steht für viele. Die Zahl der Teilchen ist symbolisch: Pro Aktionspotenzial bewegen sich in Wirklichkeit nur sehr wenige Ionen, die Konzentrationen ändern sich kaum. Die Kurve stammt aus einem vereinfachten Modell mit fester Schwelle bei −55 mV, jedes Aktionspotenzial ist gleich hoch. Der Reiz ist als Einstrom von Kationen aus einer Elektrode gezeichnet.
Zusatz nicht aus dem Heft: „Stöpsel“ (Inaktivierungs-Kugel) am Na⁺-Kanal, erhöhte Schwelle in der relativen Refraktärzeit, Frequenz in AP pro Sekunde, „vor allem der K⁺-Ausstrom bringt die Spannung zurück“, „der Impuls läuft nur in eine Richtung“. Vergleiche sind Hilfsbilder.